postillion
postillion



postillion

  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


https://myblog.de/postillion

Gratis bloggen bei
myblog.de





DAS ORGINAL:


Lieblich war die Maiennacht,
Silberw?lklein flogen,
Ob der holden Fr?hlingspracht
Freudig hingezogen.

Schlummernd lagen Wies und Hain,
Jeder Pfad verlassen;
Niemand als der Mondenschein
Wachte auf der Stra?en.

Leise nur das L?ftchen sprach,
Und es zog gelinder
Durch das stille Schlafgemach
All der Fr?hlingskinder.

Heimlich nur das B?chlein schlich,
Denn der Bl?ten Tr?ume
Dufteten gar wonniglich
Durch die stillen R?ume.

Rauher war mein Postillion,
Lie? die Gei?el knallen,
?ber Berg und Tal davon
Frisch sein Horn erschallen.
Und von flinken Rossen vier
Scholl der Hufe Schlagen,
Die durchs bl?hende Revier
Trabten mit Behagen.

Wald und Flur im schnellen Zug
Kaum gegr??t - gemieden;
Und vorbei, wie Traumesflug,
Schwand der D?rfer Frieden.

Mitten in dem Maiengl?ck
Lag ein Kirchhof innen,
Der den raschen Wanderblick
Hielt zu ernstem Sinnen.

Hingelehnt an Bergesrand
War die bleiche Mauer,
Und das Kreuzbild Gottes stand
Hoch, in stummer Trauer.

Schwager ritt auf seiner Bahn
Stiller jetzt und tr?ber;
Und die Rosse hielt es an,
Sah zum Kreuz hin?ber:

"Halten mu? hier Ro? und Rad,
Mags euch nicht gef?hrden:
Dr?ben liegt mein Kamerad
In der k?hlen Erden!

Ein gar herzlieber Gesell!
Herr, \'s ist ewig schade!
Keiner blies das Horn so hell
Wie mein Kamerade!

Hier ich immer halten mu?,
Dem dort unterm Rasen
Zum getreuen Brudergru?
Sein Leiblied zu blasen!"

Und dem Kirchhof sandt er zu
Frohe Wanders?nge,
Da? es in die Grabesruh
Seinem Bruder dr?nge.

Und des Hornes heller Ton
Klang vom Berge wieder,
Ob der tote Postillion
Stimmt\' in seine Lieder. -

Weiter gings durch Feld und Hag
Mit verh?ngtem Z?gel;
Lang mir noch im Ohre lag
Jener Klang vom H?gel.






JETZT MEINS!!

Der Postillion

Lieblich war die Trinkenacht,
Silberw?lklein flogen,
Ob der fr?hen Wodkanacht,
War?n wir hingezogen.

Schlummernd lagen Frank und Hein,
Von jedem Gl?ck verlassen,
Niemand als die Spannerlein
Wachten auf den Stra?en.

Leise nur das P?pslein sprach,
Und zog es gelinder
Durch das stille Schlafgemach
All die Judenkinder.

Heimlich nur die Pisse schlich,
Denn der Blumen Tr?ume
Dufteten gar ekelisch
Durch die stillen R?ume.

Raucher war mein Postillion,
Lie? meine Alte knallen,
?ber Berg und Tal davon
H?rt man meine Schl?ge schallen.

Und von fickenden Rossen vier,
Scholl der Peitsche schlagen,
Trink ich n heftich Bier
Danach kotzte ich leer meinen Magen.

Wald und Flur im schnellen Zug
Kaum gekotzt-gemieden;
Und vorbei, wie Traumesflug,
Schwand der D?rfer Frieden.

Mitten in dem Maiengl?ck
Lag in dem Kirchhof drinnen,
Der den lamen Alki-Blick
Hielt zu ernstem Sinnen.

Hingelegt am Wegesrand
Fiel die bleiche Mauer,
Und das Abbild Gottes stand
Hoch, in stummer Trauer.

Schwager kotzt auf seiner Bahn
Stiller jetzt und tr?ber;
Und die Rosse hielt es an,
Sah zum Erbrochenen hin?ber:


?Halten mu? hier Ro? und Rad,
Mags euch nicht gef?hrden:
Dr?ben liegt mein Kamerad
Nackisch in der k?hlen Erden!

Ein gar lautes HAIL
Herr, es ist so schade!
Keiner blie? mein Horn so geil
Wie mein Kamerade!

Hier ich immer pinkeln muss,
Dort hinterm Rasen
Zum getreuten Brudergru?
Tun wir uns einen blasen.

Und dem Kichhof sand er zu,
Frohe Mageng?nge,
Womit er die St?dteruh
In die Ecke dr?nge.

Und des ,,Hornes? heller Ton
Klang vom Berge wieder,
Ob der tote Postillion
Wichst er s?mtliche Glieder.

Weiter gings durch Feld und Hag
Mit verh?ngtem Z?gel;
Lang mir noch im Ohre lag
Jener Klang vom H?gel.
15.9.04 15:01


Willkommen in meinem Weblog!
15.9.04 14:56





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung